Ihre Herausforderung

Mit digitalen Lösungen wollen wir einen Mehrwert schaffen. Die Produkte sollen von den Benutzern akzeptiert und bestenfalls mit Begeisterung verwendet werden. Um dies zu erreichen, ist es wichtig die Benutzer zu kennen. Wir von avega helfen ihnen dabei den Fokus auf die Benutzer zu legen und dabei unternehmerische und technische Aspekte mit zu berücksichtigen.

Unser Angebot

Unser Angebot besteht aus einer Kombination von etablierten und standardisierten Modellen, welche wir mit unserer Expertise kombinieren. So können wir Sie zielgerichtet und optimal unterstützen.

Gemäss dem "Human Centred Design"-Ansatz gestalten wir mit Ihnen zusammen die Lösung, welche Ihre Benutzer wirklich brauchen und auch gewillt sind damit zu arbeiten. Wir bieten unsere Dienstleistungen modular an, ganz auf Ihre Projektphase zugeschnitten. Aber ganz ehrlich: Je länger und früher wir ein Projekt begleiten dürfen, umso mehr lernen wir über die Domäne, Benutzer und deren Bedürfnisse. 

Schritt 1: Das Problem verstehen

Verstehen Sie das Problem? Wir beobachten oft, dass viel Geld in Projekte investiert wird, dessen eigentliches Problem gar nicht wirklich erkannt wurde. Doch wie können wir etwas lösen, dessen Ursache wir nicht verstanden haben? Oft Starten wir ein Projekt, indem wir beginnen Anforderungen zu erheben. Wenn wir dies tun, befinden wir uns bereits in der Beschreibung der Lösung.

In einem ersten Schritt geht es darum Fakten über den aktuell bestehenden Nutzungskontext mittels Interviews und Beobachtungen zu sammeln. In Einzelinterviews werden mittels strukturierter Fragen Informationen über die Benutzer, die Arbeitsaufgaben, die verwendeten Arbeitsmittel sowie der Umgebung erhoben. Aus den Interviews können die Erfordernisse an ein System abgeleitet werden. Erfordernisse beschreiben lösungsneutral, was die notwendigen Voraussetzungen an ein System sind, damit die Bedürfnisse der Benutzer erfüllt werden. Das Wichtigste dabei: Es geht darum den Problemraum zu verstehen, für welchen eine Lösung entwickelt werden soll. Um die Anforderungen an das System aufzunehmen und wie wir diese umsetzen kümmern wir uns später.

Schritt 2: Lösungen spezifizieren

Erst nachdem wir das Problem im Grundsatz verstanden haben, können wir uns Gedanken machen, wie wir dieses lösen. Aus den in Schritt 1 abgeleiteten Erfordernissen lassen sich so genannte Nutzungsanforderungen spezifizieren. Bei Nutzungsanforderungen handelt es sich um eine Beschreibung der Anforderungen an die Nutzung des Systems durch einen Benutzer. Sie bilden die Grundlage für die Konzeption der Benutzungsschnittstelle (User Interface). Nebst den Nutzungsanforderungen können mit Hilfe der erhobenen Informationen aus Schritt 1 und der Ergänzung aus dem klassischen Requirements Engineering weitere Stakeholderanforderungen erhoben werden. Dabei hat sich folgende Differenzierung der Anforderungen bewährt:

Schritt 3: Lösung gestalten

Um den Endanwender möglichst früh in den Entwicklungsprozess einzubinden und Feedback zu erhalten, erstellen wir Prototypen. Diese sind den Bedürfnissen, der Situation und dem Stadium der Entwicklung angepasst. Die Bandbreite von Prototypen ist dabei breit aufgestellt. Sie reicht von Papierprototypen, die eine grobe Übersicht über das Erscheinungsbild und die Struktur der Anwendung demonstrieren bis hin zu fortgeschrittenen, klickbaren Prototypen, die auch Aufschluss über die Navigation innerhalb der Anwendung geben. Je nach Niveau des Prototyps nimmt in der Regel auch die Qualität der gestalterischen Ausarbeitung zu. Für die letztgenannte Art von Prototypen eignen sich beispielsweise Tools wie Sketch, Axure oder Balsamiq. Die höchste Stufe bilden die funktionalen Prototypen. Diese bieten bereits Funktionalität (tatsächlich implementiert oder simuliert (Mock)) und können je nach Anforderung auch als Minimum Viable Produt (MVP) verwendet werden. Die Integrationstiefe mit eventuell vorhandenen Lösungen ist hierbei variabel und von den Anforderungen abhängig. Eine schrittweise Evolution vom Papierprototypen zum funktionalen MVP ist sinnvoll, wenn die zu realisierende Anwendung noch sehr unklar ist. 

Unabhängig von der Art des gewählten Prototyps ist die ständige Validierung mit den Endbenutzern essenziell. So lassen sich später teure Korrekturen in der Applikation frühzeitig vermeiden. Auch ist der (funktionale) Prototyp eine gute Plattform, um Vorabklärungen z. B. bezüglich der Integrationsstrategie, Technologie oder technischer Machbarkeit und des Aufwands zu treffen.

Schritt 4: Lösung evaluieren

Ein entscheidender Faktor für das Erlebnis ist die Usability eines Produkts. Sie beschreibt, wie leicht sich das Produkt benutzen lässt. Die einzige Möglichkeit, wie wir diese aus Sicht Benutzer prüfen können und ob wir die Bedürfnisse der Anwender verstanden haben und ein Produkt gestaltet haben, welches begeistert, ist die Durchführung einer Usability Evaluation. Dabei gibt es verschiedene Arten von Evaluationen, welche sich primär in ihrem Aufwand und der Validität unterscheiden.

Aus unserer Erfahrung heraus hat sich der Usability Test am besten bewährt. Im Rahmen dessen werden späteren Benutzern möglichst realistische Aufgaben gestellt und sie müssen diese direkt mit dem System lösen. Dabei werden sie beobachtet wie gut diese Aufgaben mit dem Prototypen gelöst werden.

Eine Usability Evaluation kann in jedem Stadium eines Produktes durchgeführt werden. Sowohl bei der Durchführung mit simplen Papierprototypen, als auch mit fertigen Produkten. Es ergeben sich immer wieder wichtige Erkenntnisse.

avega als Enabler

“Human-centered design is a philosophy, not a precise set of methods, but one that assumes that innovation should start by getting close to users and observing their activities.” – Donald A. Norman, Co – founder of Nielsen Norman Group

Wir helfen Ihnen dabei, die Benutzer von Anfang an mit an Board zu haben und Produkte zu entwickeln die begeistern. Wir haben kein Patentrezept, wie wir dies tun. Vielmehr ist es uns wichtig die Domäne, die Fragestellung und das zugrunde liegende Problem zu verstehen und anschliessend einen Weg zu beschreiten, der an die Situation, das Unternehmen und das Umfeld angepasst ist. 

Wenn sie wünschen bringt zudem unser Enabling Team alle Kompetenzen mit, um ihr Produkt in kurzen Zyklen zu entwickeln und kann Sie bis über die Markteinführung hinweg optimal unterstützen.

Interessiert? Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren und lassen Sie uns loslegen!